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Pablo Cokxxxx Nutten?

Um es gleich vorwegzunehmen: es ist sehr gefährlich nach Kolumbien zu fahren, danach werden einem sämtliche Menschen extrem unfreundlich vorkommen und man kann kein Obst mehr essen. Nach den kolumbianischen Früchten schmeckt alles andere nach nichts.

„Kolumbien… ? Was wollt ihr denn da?“ Verbindest du mit Kolumbien auch nur Koks und Bürgerkrieg? Wir wollten trotzdem unbedingt dort hin, denn während der vergangenen 8 Monate auf Weltreise sind wir immer und immer wieder Reisenden begegnet, die von diesem Land geschwärmt haben. Und so haben wir uns ganz einfach ins Abenteuer gestürzt und einen Flug nach Bogota gebucht. Große Sorgen um unsere Sicherheit haben wir uns nicht gemacht. Ein mulmiges Gefühl kam erst auf, als unsere Taxifahrerin auf dem Weg zu unserem AirBnB-Zimmer die Türen verriegelt hat. Gesteigert wurde es von unserer Vermieterin, die uns empfohlen hat nur ein bisschen Bargeld mitzunehmen und Handy, Kamera, Kreditkarten und co zu Hause zu lassen. Darauf folgte noch die Geschichte unserer Mitbewohnerin, die vor ein paar Wochen auf dem Weg zum Kiosk um die Ecke überfallen wurde. Eigentlich wollte sie nur ein Bierchen kaufen und hatte nach 100 Metern ein Messer am Hals. Entgegen aller Empfehlungen ist sie aus Reflex weggerannt, aber gleich auf die Nase gefallen. Zum Glück für Sie und Pech für ihn kamen aus der nächsten Kneipe ein paar Nachbarn mit Baseball-Schlägern und haben heftige Selbstjustiz verübt.

War Kolumbien doch keine so gute Wahl?

Bevor wir uns auf den Weg in die Stadt gemacht haben, studierten wir zum ersten Mal unserer Weltreise der Reiseführerabschnitt Dangers & Annoyances. Ergebnis unserer Recherche: so lange man bestimmte Viertel meidet und nach Einbruch der Dunkelheit zu Hause ist, besteht keine Gefahr. Die erste Lektion erhielten wir Freitagabend. Unsere Mitbewohner, wir wohnen nämlich in einer Art WG, haben uns zum allwöchentlichen Umtrunk in die Stadt eingeladen, da kann man ja nicht nein sagen. Eine kolumbianische Nacht ist sicherlich spektakulär. Aus Sicherheitsgründen wollten wir uns ein Taxi teilen, doch am Freitagabend eines zu erwischen ist quasi unmöglich. Also doch der Bus. Simon hatte sein Wörterbuch in der Tasche, was zu einer vielversprechenden Ausbuchtung seiner Jacke führte. Sobald wir den Bus verließen, wurde er von zwei Jugendlichen umringt, die ihm sehr engagiert eine Cocktailkarte zeigen wollten. Zum Glück hatte er die Hand noch schnell genug auf dem Geldbeutel, doch das Wörterbuch war weg. Wer kommt auch schon auf die Idee, dass ein Spanisch-Deutsch-Büchlein interessantes Diebesgut darstellt. Die anschließende kolumbianische Nach mit Bier und Aguadiente war trotzdem toll. Aguadiente ist ein bisschen wie Ouzo oder Raki, nur dass es pur getrunken wird. Es werden zwar Limettenschalen dazu gereicht, doch die benutzt keiner. Das ist nur was für Mädchen. Na gut dann also runter damit. Unsere Sorte ist erstaunlich mild. Nachdem die Bar immer leerer wird, geht es in die Disko Jaguar. Außer dass die Musik ein bisschen salsiger ist, deutlich mehr knutschende Paare um uns herum tanzen und die Männer gekonnter und schamloser tanzen, unterscheidet sich die Partynacht kaum von einer in Berlin. Allerdings nimmt man ein Taxi nach Hause. So endet ein langer Tag, der uns eine Salsastunde und eine Abendesseneinladung geschenkt hat.

Die unglaubliche Offenheit, Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit völlig Fremden gegenüber ist unserer deutschen Gesellschaft leider viel zu fremd. In den folgenden sieben Wochen, begegneten wie täglich Menschen, die einfach mal Hallo sagen oder uns willkommen heißen und unbedingt wissen wollten, woher wir kommen und wie es uns in Kolumbien gefällt. Später erklärt uns ein junger vielgereister Paisa (besonders stolze Kolumbianer aus der Medellin-Region) dieses Phänomen wie folgt: durch den Bürgerkrieg gab es bis vor kurzem kaum Touristen, doch jeder weiß, was für ein Aufschwung wachsende Touristenzahlen mit sich bringen. Doch was noch viel stärker ins Gewicht fällt, jeder Ausländer auf der Straße sei ein Symbol für die verbesserte Sicherheitslage des Landes. Und drittens ist ein riesiger Bestandteil ihrer Mentalität die Neugierde. Ein angenehmer Nebeneffekt: nirgends wird man übers Ohr gehauen. Darum können wir auf den Märkten ohne Gedanken über Preise Unmengen der göttlichen Früchten kaufen. Es gibt 50 Obstsorten, die es nur in Kolumbien gibt und für die noch nichtmal ein englischer Name existiert.

Und doch ist der Ruf dieses wundervollen Landes ausgesprochen schlecht. Unser Guide durch die ehemalige Drogenhauptstadt Medellin fragt, wessen Eltern glücklich seien, dass wir in Kolumbien sind. Von dem 25 Teilnehmern unserer Gruppe melden sich vier. Alles Mexikaner. Der Guide ist überrascht, normalerweise ist er der einzige, der sich meldet.

Kolumbien ist ein Land der Vielfalt. Es grenzt an die Karibik und and an den Pazifik. Es gibt Berge mit unendlichen Wandermöglichkeiten und das halbe Land ist vom Amazonas bedeckt. Kakao- und Kaffeeplantagen lösen die Kokafelder ab. Man kann die Nächte durchtanzen und wird mit offenen Armen empfangen.

Weltreise-Stop: Vancouver

strassenkreuzung-vancouver
Die Busfahrer sind nett. NETT. Wirklich nett. Wer sich noch nie in einen Berliner Bus gewagt hat, versteht vielleicht nicht, warum die Freundlichkeit eines Dienstleisters so bemerkenswert ist. Wenn du aber den Berliner Bus nicht meiden kannst, dann kämmst du hier aus dem Staunen nicht mehr raus. Als einleuchtendes Beispiel: nachdem der Busfahrer an zehn aufeinanderfolgenden Stationen durchsagen musste, dass doch bitte alle Fahrgäste nach hinten durchrücken sollen und trotzdem kein Fünkchen Genervtheit in seinem Tonfall lag, waren wir uns sicher, dass die Busfahrer unter Drogen gesetzt werden. Doch beim Aussteigen wurde die Situation noch abstruser. Die Fahrgäste bedanken sich beim Busfahrer. Selbst wenn sie die hintere Tür benutzen. Vielleicht beruht das Verhältnis einfach nur auf Gegenseitigkeit. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern schonmal dem Fahrer gedankt zu haben. Werde ich aber bei Gelegenheit mal ausprobieren.

Jedoch ist der Drogenverdacht keineswegs aus der Luft gegriffen. Hier wird mehr Gras konsumiert als in Amsterdam. Es wurde aus medizinischen Gründen legalisiert. Das bedeutet, man geht in eine Marihuana-Apotheke und kauft sich mit dem Gras gleich das ärztliche Attest dazu. Es ist ja allgemein bekannt, dass unser Gehirn Erinnerungen mit Gerüchen verknüpft und hier liegt ein Duft von Haschisch in der Luft… Besonders an sonnigen Tagen, wenn die Vancouverianer ihre Nachmittage in einem der unzähligen Parks verbringt. Hier ist zwar Alkohol und Rauchen verboten, aber wie gesagt der Duft liegt in der Luft.
Um nochmal auf die sogenannten Parks zurückzukommen. Park scheint ein breitgefächerter Begriff zu sein. Oft ist damit nur eine große Rasenfläche gemeint, manchmal mit integriertem öffentlichen Baseballplatz. Was uns sogleich zum nächsten Punkt bringt. Am Wochenende sind die Sportturniere der Kinder. In einem Park fand das Baseballturnier der indischen Gemeinde statt. Auf den Zuschauerbänke drängten sich weißbärtige, Turban tragende Männer, die ihre Kinder anfeuerten. Immigration ist ein großes Thema in Vancouver. „Es gibt keinen Rassismus in Vancouver, da die meisten seit höchstens zwei Generationen in Vancouver wohnen, wodurch alle Migranten sind.“ So wird es uns erklärt, als wir nach dem Zusammenleben Fragen. Es gibt Bäckereien, die genauso gut in Peking stehen könnten und einen Wettstreit um die beste Pho Bo (vietnamesische Nudelsuppe) der Stadt.
Abgesehen von den vielen Hügeln ist das Fahrrad fahren ein Genuss. Es gibt etliche Fahrradstraßen, die verkehrsberuhigt sind und auf denen man meist Vorfahrt hat. Das bedeutet: kein lästiges Anfahren mehr. Und kein Kopfsteinpflaster. So schön es auch ist, aber zum Fahrrad fahren ist es ungeeignet. Interessanterweise gilt seit kurzem die Helmpflicht an die sich fast alle halten, was dazu führt dass wir uns ohne Helm unwohl fühlen. Das ist doch mal eine gute Form des Gruppenzwangs oder Mainstreams.

fahrrad-in-vancouverAlso schwingt euch aufs Rad, setzt den Helm auf und erkundet die Stadt, die zum wiederholten Male unter die Top Ten der lebenswertesten Städte weltweit gekürt worden ist. Skifahrern, wandern in den Bergen, die Pazifikküste und Downtown Tür an Tür. So ist für Abwechslung gesorgt und für jeden Geschmack etwas dabei.

pazifik-vancouverDas einzige Manko: so richtig lebenswert wird es erst mit gefülltem Geldbeutel, denn es ist echt teuer. Eine Kugel Eis kostet 5 kanadische Dollar, Alkohol ist sowieso unbezahlbar und aufs Rauchen sollte man tunlichst verzichten, denn bei 12 CAD pro Packung ist man schnell arm wie eine Kirchenmaus.
Wer Berlin liebt, dem ist es hier vielleicht etwas zu sauber und steril. Mich erinnert es an Hamburg oder München. Kein Müll, keine Graffitis, keine Hundekacke (kostet ja auch 2000 CAD Strafe). So ließen sich wohl auch Berlins Haushaltskassen ratzfatz auffüllen.
Die in Berlin oftmals kläglichen Versuche die Raseninseln zu bepflanzen, sind hier zu wahrer Meisterschaft getrieben. So lässt sich die Straße schnell mit einem botanischen Garten verwechseln. Ganz zu schweigen von den Vorgärten, die den englischen Gärten garantiert Konkurrenz machen würden.

Halbzeit: 6 Monate auf Weltreise

Wir feiern heute unser Halbjähriges. Höchste Zeit ein Zwischenfazit zu ziehen.
6 Monate auf Weltreise. 6 Monate leben aus dem Rucksack. 6 Monate in 43 verschiedenen Betten. 6 Monate ohne Schminke. Und vor allem 6 Monate mit nur einer kurzen und einer langen Hose. Keinen Kleiderschrank mehr mit unendlicher Auswahl, dessen Hälfte sowieso ungetragen ist.

Ob wir das alles vermissen?

Die vernünftige Antwort wäre Nein. Wir haben uns von solch materiellen Werten losgesagt und jetzt wissen wir, was wirklich wichtig ist im Leben. Aber das entspräche nicht der Wahrheit. Sehr wohl vermisse ich meinen Kleiderschrank, vermisse meinen Badezimmerspiegel und die Möglichkeit mich morgens dreimal umzuziehen bis endlich alles zusammen passt (oder bis gar nichts mehr passt). Aber allem voran vermissen wie unser eigenes Bett und die eigenen vier Wände, in denen wir es uns gemütlich machen können.
Wie ihr seht, haben wir noch nicht die Weisheit gefunden, wie sie im Buche steht. Allerdings sind wir sicher, dass wir bei unserer Rückkehr all diese Dinge viel mehr zu schätzen wissen. Und bestimmt werden wir mit weniger T-Shirts im Schrank zufrieden sein.

Wir haben die Halbzeit unserer Weltreise erreicht: 6 Monate aus dem Rucksack leben

Aber eigentlich wollten wir ja zurückblicken und kein Zukunfts-Gelabber von uns geben. Vor 6 Monaten also sind wir unter Tränen und nur mit einer vagen Vorstellung dessen, was uns erwartet ins Flugzeug gestiegen. Wie haben versucht uns die ersten Weltreise-Gefühle genau zu merken. Die Stewardessen haben schon mit den Sicherheitsvorkehrungen begonnen, aber unsere Gesichter sind immer noch feucht. Dies ist bestimmt nicht nur dem Abschiedsschmerz geschuldet, sondern hat auch viel mit dem plötzlich abfallenden Stress zu tun. Es gibt nichts mehr zu organisieren, was du vergessen hast, hast du vergessen, keine Abschiedsfeiern mehr, die Bachelor-Arbeit ist abgegeben und die Wohnung ist untervermietet.

Erst als wir aus unserem Erschöpfungsschlaf erwachen und wir schon hoch über den Wolken sind, stellt sich ein neues Gefühl ein. Es ist schwer Worte dafür zu finden. Es ist eine Mischung aus Angst, Aufregung und Unglauben. Wir sind jetzt ein Jahr auf Weltreise. Ein Jahr. EIN JAHR. Das ist, was uns unser Bewusstsein permanent zugeflüstert hat. Aber wirklich verstanden haben wir es nicht.
Und um ehrlich zu sein: wir haben bis heute noch nicht verstanden, was es heißt ein Jahr unterwegs zu sein. Am ehesten merken wir die Länge der Reise an kleinen Veränderungen unseres Verhaltens. Zunächst einmal stört es uns nach 6 Monaten in Asien nicht mehr morgens, mittags und abends Nudelsuppe zu essen. Vor allem morgens. Wenn wir uns mal was gönnen wollen und westlich frühstücken, vermissen wir schon die Nudelsuppe. Wir geben mehr Geld für unsere Unterkünfte aus und sparen an Eintrittsgeldern, in dem wir nicht mehr jede Attraktion und jeden Tempel, der im Reiseführer gehypt wird, besuchen. Wir verbringen mehr Zeit „zu Hause“, machen viel Yoga und lernen für Simons Toefl Test. Entschleunigung? Wir sind sowas von entschleunigt. Es ist zwar erst ein halbes Jahr um, allerdings spüren wir leider auch schon das Ende auf uns zu rasen.

 

Weltreise-Highlights

  • Die chinesische Mauer
  • Die zweitägige Wanderung an der Tiger-Leaping-Schlucht
  • Simon gibt Gitarrenunterricht an einer gemeinnützigen Musikschule in Laos (Bericht folgt)
  • Die Transsibirische Eisenbahn
  • Peking
  • 4 Tage tauchen in den Similan Islands, Thailand
  • jede Menge zweistündige Thai-Massagen
  • Mekong Discovery Trail in Kambodscha
  • Simons Mama kommt zu Besuch

 

Lost and Found

Lost

  • Simons Kopfhörer sind aus Versehen im Müll gelandet
  • Simons blaues T-Shirt ist mysteriös von der Wäscheleine verschwunden

Found

  • Ein iPad, wir konnten den steuerfreien Schnäppchen HongKongs nicht widerstehen
  • Ein Daypack
  • Zwei Yogamatten

 

Gruselige Verköstigungen

  • Gegrillte Schlange am Spieß
  • Frittierte Hühnerfüße
  • Grashüpfer
  • Knusprige Maden
  • Rohe Shrimps
  • Hundertjähriges Ei
  • Kalte Entenblutsuppe

 

Um doch noch ein paar Worte über die Zukunft zu verlieren: Ende April werden wir eine Transpazifik-Kreuzfahrt machen, um ans andere Ende der Welt zu gelangen. Es geht von Shanghai nach Vancouver über Japan, Korea und Russland. In Vancouver besuchen wir Simons Highschool-Freunde und nach einem Zwischenstopp in San Francisco geht es weiter nach Kolumbien. Von da an sind wir wieder Plan- und vor allem Ticketlos und können uns treiben lassen.

 

Ein Weltreise-Halbzeit-Selfie-Rückblick

Verrückt – Der Film

Das beste Hühnercurry der Welt aus Kambodscha

Heute haben wir für euch ein wahnsinnig leckeres Hühnercurry im Angebot. Gelernt haben wir die Zubereitung während eines Kochkurses in dem kleinen Städtchen Battambang in Kambodscha.

Wer zufällig gerade durch Kambodscha reist, dem sei dieser Kochkurs für gerade einmal 10$ pro Person wärmstens zu empfehlen. Wenn du Lust bekommen hast, dann schreibe einfach eine E-Mail an Sambath ( sambath_9(at)yahoo.com ). Wenn du Zu faul bist zum Kochen (du bist ja schließlich im Urlaub), dann kannst du dich einfach von Sambath und seiner Frau bekochen lassen. Sowohl Kochkurs als auch das Private Dining findet in seiner Wohnung statt, wodurch dir ein Einblick in das lokale Leben Kambodschas ermöglicht wird. Du findest ihn auch bei TripAdvisor!

Für alle Anderen gibt es hier einen kleinen Ausschnitt zum Miterleben!

 

kochkurs-battambang

 

Zutaten für 2-3 Personen

Für die Currypaste
– 2 bis 3 Kaffirlimetten-Blätter
– 200g Zitronengrass, in dünne Streifen geschnitten (je dünner desto besser)
– 1/2 Fingerlänge Kurkuma, geschält und in winzige Stücke geschnitten
– 2/3 Fingerlänge Galangal, so klein wie möglich
– 6 bis 7 Knoblauchzehen, gehackt
– 6 bis 7 rote Schalotten, gehackt und am besten aus dem Asialaden
– 1/2 EL Shrimppaste

Für das Curry
– 300g Hühnerbrust, in Stücke geschnitten
– 400ml Kokosmilch
– 500ml Kokoswasser (ersatzweise 250ml Wasser und 250ml Kokosmilch)
– 1,5 TL Sonnenblumenöl
– 2 EL Fischsoße
– 1/2 EL Hühnerbrühe
– 5-6 rote getrocknete Chilischoten, 10 min in Wasser eingeweicht
– 1 EL Zucker
– 1/2 EL Salz
– 3 Spargelbohnen, in 2 cm lange Stücke geschnitten
– 1 Aubergine, in Würfel geschnitten
– 1 Zwiebel, geachtelt
– 1 Süßkartoffel, gewürfelt (entweder vorgekocht oder frittiert)

 

Zubereitung

Die Currypaste
1. Kaffirlimetten-Blätter im Mörser zu einer Paste verarbeiten
2. Zitronengrass, Kurkuma und Galangal dazugeben und zerstampfen
3. Knoblauch und Schalotten dazugeben und zerstampfen
4. Zuletzt die Shrimppaste unterrühren
Die Paste kann einen Monat im Tiefkühlfach aufbewahrt werden.

Das Curry
1. Zerstampfe die eingeweichten Chilischoten im Mörser bis eine Chilipaste entsteht
2. Öl, Fischsoße, Hühnerbrühe, Chilipaste (1-2 Esslöffel), Zucker, Salz und Currypaste (1 Esslöffel) in den kalten Wok bzw. großen Topf geben.
3. Erhitze den Herd (bei Gas für ca. eine Minute) bis die Zutaten ihr Aroma freigeben
4. Füge eine Schöpfkelle der Kokosmilch und das Hühnchen hinzu und lasse es für zwei Minuten kochen.
5. Füge Bohnen, Aubergine, Zwiebel und das Kokoswasser hinzu. Zugedeckt 6-8 Minuten kochen lassen)
6. Herd ausschalten
7. Süßkartoffeln und eine Schöpfkelle der Kokosmilch hinzugeben
8. Schmecke das Curry ab und serviere es mit Reis